Imre Mate
1934 in Maglóca, Ungarn, geboren, 2012 gestorben. Er studierte Imre Máté an der philosophischen Fakultät Budapest, war dort Mitglieder einer revolutionären Vereinigung, Studentenführer, Chefredakteur einer Zeitung, die für politische Reformen eintrat. Im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen war er Mitorganisator der allerersten Demonstration am 6. Oktober 1956 und dann Kämpfer in der Nationalgarde. Im November 1956 gelang ihm und seiner Frau, der Kunstmalerin Maria Darázs, unter schwierigen Umständen die Flucht nach Österreich. Er wurde zum Konterrevolutionär erklärt, die Auslieferung seiner Studienunterlagen wurde ihm verweigert. Er arbeitete als Fabrikarbeiter, nach einer Berufsausbildung als Elektriker und Aufzugsbauer. Anschließend absolvierte er ein ergänzendes Studium an den Universitäten Göttingen und München. Magister der Sprach- und Literaturwissenschaften. Als Unternehmer und Verleger unterstützte Máté die ungarischen Schriftsteller im Exil. Die Bücher seines Verlages wurden in Ungarn ebenso auf die Liste der verbotenen Editionen gesetzt wie seine eigenen Veröffentlichungen.

Mitgliedschaften:
Máté war Mitglied der „Ungarn 2000 Beratung", einer Institution, um die ungarische Regierung in Integrationsfragen zum Beitritt Ungarns in die Europäische Union zu unterstützen. Er ist Mitglied der Numi-Torem-GeselIschaft, des Verbands finnisch-ungarischer Autoren, des Ungarischen Schriftstellerverbands, des PEN-Clubs und des ungarischen Journalistenverbands.

Auszeichnungen:
2004 wurde er mit dem Verdienstkreuz der Republik Ungarn ausgezeichnet. 2006 wurde er in der Frankfurter Paulskirche mit dem Titel „Held der Freiheit" geehrt.

Veröffentlichungen:
„Fehér Förgeteg" (Weißer Sturm), 1966; „Karneolszemü Macska Fuvoláján" (Flöten wie die karneoläugige Katze), 1982; „Csoton Kutya" (Hund mit Knochen), 1984; 1992 erschien sein erstes in deutscher Sprache geschriebenes Buch „Licht und Tau", Gedichte. 2002 folgte „Der Marder kehrt zurück", Wiesenburg Verlag.

Schwerpunkt: Lyrik, Schamanismus, Erzählungen

Veröffentlichungen im SALON LiteraturVERLAG:
- Yotengrit 1, der westungarische Schamanismus


Der Verlag

 

 

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